Heute  möchte ich dir eine interessante und effektive Kombi vorstellen: Yoga mit der Flexi-Bar®. Den hast du bestimmt schon mal irgendwo gesehen. Das ist dieser elastische Stab, mit dem man durch den richtige Schwung den gangen Körper stärkt.

Wer regelmäßig mit diesem „Zauberstab“ trainiert, der beugt nicht nur Rückenschmerzen vor, sondern stärkt dabei die gesamte Tiefenmuskulatur.

Der Flexi-Bar® Standard, den du übrigens derzeit hier gewinnen kannst, kann therapeutisch und präventiv eingesetzt werden, aber das Workout mit dem Schwingstab eignet sich auch prima als Ergänzung für jede andere Sportart, da durch das Training die Balance, Stabilität, Kraftausdauer und Koordination verbessert wird.

Wenn du zusätzlich zu deinem sonstigen Training den Flexi-Bar® etwas dreimal in der Woche für rund 20 Minuten aktiv in den Händen hältst, gibt das schon einen positiven Trainingseffekt, den du deutlich spüren wirst.

Ich probiere seit einige Wochen, meine Yogapraxis mit der Flexi-Bar® zu variieren und habe gemerkt, dass dadurch viele Asanas nochmal richtig vertieft werden.

Das Training mit der Flexi-Bar® ist eigentlich für jeden geeignet. Eigentlich, denn bei starken körperlichen Einschränkungen sollte der Arzt / Physiotherapeut zu Rate gezogen werden – aber das gilt ja auch für anderen Sportarten oder Yoga generell … Dennoch erwähne ich es immer wieder ausdrücklich, nicht das es am Ende heißt: Ich habe die Übungen gemacht und zu meinem dritten Bandscheibenvorfall den vierten dazu bekommen 😉 …

Bevor du loslegt und den Schwingstab in der Yogapraxis einsetzt, solltest du dich erstmal mit dem Gerät vertraut machen. Es braucht ein wenig Zeit und etwas Fingerspitzengefühl, um miteinander warm zu werden.

Wichtig ist, die Hände und Schultern bei den Übungen locker zu lassen und nicht zu verkrampfen. Aber das wird alles ganz toll auf DVDs von Flexi-Sports erklärt.

Der Flexi-Bar® ist von der AGR geprüft und zertifiziert und wird gerne bei Rückenproblemen empfohlen. Durch die regelmäßige Anwendung wird die Tiefenmuskulatur auf einfache Art und Weise gekräftigt. „Der in Schwingung gebrachte Flexi-Bar® bewirkt durch seine Vibration eine außergewöhnliche, tiefgehende Reaktion des Körpers – die reflektorische Anspannung des Rumpfes, welche bewusst nicht erreicht werden kann“, erklärt mir Barbara Klein, die auch Physiotherapeutin ist und maßgeblich bei der Entwicklung der Flexi-Bar® betreiligt war. „So wird zwar das Gerät aktiv in Schwingung gebracht, aber zugleich passiv die Tiefenmuskulatur gestärkt, indem der Körper auf die Schwingung reagiert. Eine bestimmte Anzahl Schwingungen pro Minute bewirkt nicht nur ein Kraft-Ausdauertraining, sondern steigert auch den Stoffwechsel und die Herzfrequenz. Durch den Aufbau der tiefen Rückenmuskulatur bekämpfen Physiotherapeuten Rückenprobleme und Rückenschmerzen.“

Nur wer gerade unter sehr akuten Rückenproblemen leidet, sollte das Workout – wie erwähnt – vorher vom Arzt absegnen lassen …

 

Yoga mit der Flexi-Bar – die Anfänge

Grundsätzlich sind beim Yoga mit dem Schwingstab keine Grenzen gesetzt und du kannst in allen möglichen Asanas probieren, zu „swingen“.


Ich empfehle für den Einstieg – ein paar Tage oder Wochen – den Stab erstmal in Tadasana oder auch einfach im Sitzen auszuprobieren. Und allein hier gibt es schon viele verschiedene Varianten.

Finde einen sicheren Stand. Schnapp dir deinen Flexi-Bar®. Umgreife ihn locker mit Daumen und Zeigefinger und beginne ganz locker, den Flexi-Bar® nach vorne und hinten zu schwingen, ohne dabei zu verkrampfen. Greife auch mal von unten …


Versuche auch, den Stab einmal über dem Kopf zu schwingen.

Dann kannst den Stab einmal in die rechte Hand nehmen und hier verschiedene Positionen ausprobieren, das ganze dann natürlich auch mit links. Beginne mit einer halben Minute für jede Schwingposition und steigere dich dann langsam.

Am besten schaust du dir auch nochmal ein passendes Einführungsvideo an – es gibt unzählige Workouts mit dem Flexi-Bar®.

 

Und wenn du den Stab sicher in alle empfohlenen Richtungen schwingen kannst, dann beginne, ihn die Yogapraxis zu integrieren. Ich stelle dir im nächsten Artikel ein paar schöne Übungsabfolgen vor!

Viel Spaß und let´s swing <3!

Namaste!

 

 

 

 

Die Matte, auf der ich auf den Fotos stehe, ist übrigens keine klassische Yogamatte, sondern der funktionelle Boden von Flexi-Sports®. Dieser Boden wurde entwickelt, um auf der einen Seiten den „Trainierenden“ zu schonen und gleichzeitig aber den Trainingseffekt zu optimieren. Der Boden ist gedämpft, aber nicht weich! Und er ist auch optimal für eine fordernde Yogapraxis mit vielen Stützhaltungen. Diese Matte ist für Yoga zwar etwas kurz, aber da ich recht klein bin, passt es für mich noch. Ansonsten muss mal halt schauen, dass das, was jetzt nicht so geschützt werden muss, ein wenig drüberweg schaut 😉 … Dieser Boden eignet sich natürlich nicht dafür, um ihn mit ins Studio zu schlören. Aber für alle, die viel zuhause trainieren und Probleme mit dem Rücken / den Gelenken haben und sich einfach was Gutes tun wollen, ist diese recht kostspielige Anschaffung eine echte Überlegung wert.  Ich liebe diesen Boden und verwende ihn auch, wenn ich z.B. Massagen gebe. Er reduziert das Körpergewicht und die Stunde im Stehen merke ich so kaum. Wirklich sehr angenehm.

Übrigens: Die Produkte, die ich hier im Rahmen meiner Yoga-Rückenreihe vorstelle und erwähne, sind mir von dem Verein Aktion Gesunder Rücken e.V. empfohlen und von den Firmen zur Verfügung gestellt worden. Mein Meinung ist nicht käuflich – ich stelle hier alles so vor, wie ich es empfunden habe … Gelegentlich sind die Produkte zum Kauf verlinkt. Solltest du Interesse an dem Produkt haben, würde ich ggf. ein paar Cent Provision bekommen ….

 

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