… Alkohol
… Zigaretten
… Süßigkeiten
… Kohlenhydrate

So kurz nach Karneval – nicht, dass ich das ausgiebig gefeiert hätte, kam mir der Gedanke, mal ganz auf Alkohol zu verzichten. Der Grund war eigentlich der, dass er mir zuvor nicht wirklich bekommen ist und ich immer dann, wenn ich mir mal ein Gläschen gegönnt habe, nicht gut schlafen konnte. Also habe ich mich spontan dazu entschlossen, auf unbestimmt Zeit zu fasten. Da ich nur mal gelegentlich rauche, wenn ich Alkohol trinken, fielen die Zigaretten automatisch weg. Und Süßigkeiten wollte ich keinesfalls als Ersatz zu mir nehmen – zumal ich zu dem Zeitpunkt auch einige Kilos zuviel auf den Rippen hatte … Also kam Süßzeugs auch mit auf die Fastenliste. Und da mein Mann gerade am Low Carben war, habe ich dann kurzerhand auch Kohlenhydrate auf der Liste ergänzt. So.

Was soll ich sagen – ein Spaß war das nicht wirklich, aber ich habe es durchgehalten. Besonders schwer gefallen ist es mir, mich an „schlechten“ Tagen nicht mit ein, zwei Gläsern Sekt und ein paar Zigaretten wieder zu „trösten“.

Es gab zwei Tage, die besonders schwer waren. Zum einen der Tag, als ich erfahren habe, dass die Ruhrnachrichten eine unfertige Reportage von mir gedruckt haben! Eine Reisereportage, für die ich mit 120 Euro entlohnt werden sollte. Auch wenn ich weiß, dass negative Gefühle mich nicht weiterbringen – aber in dieser Situation fiel es mir wirklich nicht leicht, die Ruhe zu bewahren. Aber an diesem Tag habe ich den Entschluss gefasst, nicht mehr für diesen Laden zu arbeiten. Ein überaus befreiendes Gefühl.

Dann gab es noch einen weiteren Tag sehr „schweren“ Tag in diesen sechs Wochen, der mich stark ins Wanken gebracht und beinahe in Versuchung geführt hat … ;-). Dieser Tag war auch am Anfang der Fastenzeit.

Alles in allem war ich richtig fit, konnte gut schlafen und habe insgesamt 5 Kilos verloren. Durch die wirklich stark reduzierten Kohlenhydratzufuhr fehlte wohl etwas Engergie, denn meine Laufzeiten waren durchschnittlich sehr langsam – das ist später wieder „besser“ geworden. Aber ich fühlte mich keinesfalls schlapp oder ausgepowert – im Gegenteil.

Beim Einkaufen habe ich zwischendurch richtig Heißhungerattacken auf Süßigkeiten bekommen, die ich aber erfolgreich abwehren konnte :-)!

Mein Fazit zu Low Carb:

Wer schnell ein paar Kilos abnehmen möchte, für den ist „Low Carb“ eine gute Alternative. Es gibt auch viele Menschen, die dabei bleiben und sich rundum wohl fühlen! Das mir offenbar die Energie für sportliche „Höchstleistungen“ fehlte, lag vielleicht auch daran, dass die sechs Wochen nicht ausgereicht haben, um den Körper ganz umzustellen.

Alkohol weitestgehend weg zulassen, tut mir definitiv gut. Aber da bin ich wahrscheinlich nicht alleine ;-). Zudem versuche ich, weiterhin wenig Süßigkeiten zu konsumierenen (was zwischendurch leider nicht wirklich geklappt hat … ).

Besonders gut hat es mir getan, Willensstärke aufgebracht und etwas konsequent durchgezogen zu haben. Sechs Wochen sind eine gute Zeit, um auch wirklich schon mal die Auswirkungen zu spüren.

Derzeit bin ich gerade dabei, mich mit der TCM – 5 Elemente Ernährung vertraut zu machen und die dann wirklich sechs Wochen konsequent umzusetzen. Es wird gesagt, dass sie die Mitte stärkt und überaus wohltuend für Körper und Geist sei. Allerdings ist jeder Mensch anders, daher ist eine individuelle Ernährungsberatung sinnvoll.

Ich freue mich schon sehr auf die kompetente Beratung von Sabine Vaaßen, die sich vor einigen Jahren mit bauchgefühlt selbstständig gemacht hat. Seit einiger Zeit schon frühstücke ich morgens warm und das bekommt mir wirklich gut!

 

Namaste!

Kerstin

 

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