Ich liebe es, Yoga zu praktizieren und ich liebe es, zu Laufen. Passt das zusammen? Unbedingt!

Beides ergänzt sich wunderbar. Laufen ist für mich oft sehr meditativ, ich bin an der frischen Luft und meine Ausdauer verbessert sich. Yoga stärkt mich körperlich und mental und verbessert mein Körperempfinden.

Beides ergänzt sich wunderbar. Wenn du regelmäßig läufst, kann es zum Beispiel schnell mal zu Rückenschmerzen kommen. Yoga hilft dabei, eine gute Stabilität im unteren Rücken aufzubauen, um so Schmerzen beim Laufen zu vermeiden. Und nicht nur das!

 

Laufen und Yoga – die perfekte Kombi

Die Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und die Meditation aus dem Yoga sind eine perfekte Ergänzung für Läufer. Egal, ob du dich beim Laufen verbessern möchtest oder ob es dir einfach nur wichtig ist, das Lauftraining möglichst gesund anzugehen und Verletzungen zu vermeiden, dann reicht es nicht aus, „nur“ zu Laufen. Der gesamte Körper, der Atem und auch der Geist sollten trainiert werden, um ein ganzheitliches Gesamtergebnis zu erzielen.

 

Stabilität und Flexibilität durch Yogaübungen (Asanas)

Yoga eignet sich hervorragend, um den Laufstil / das Lauftraining zu optimieren. Es geht mir hier nicht in erster Linie um das Höher, Schneller, Weiter (wobei Yoga natürlich auch für Leistungssportler und ehrgeizige  Hobbyläufer wärmstens zu empfehlen ist), sondern vielmehr um ein gesundes und ganzheitliches Training.

Beim Yoga werden ganz andere Muskelgruppen angesprochen, die zu einer allgemeinen Kräftigung beitragen und auch die gesamte Körperhaltung verbessern! Durch die vielen Dehn- und Drehübungen wird die Beweglichkeit verbessert und das hilft dabei, Verletzungen vorzubeugen.

Perfekt ist es, vor und nach dem Laufen ein paar Yogaübungen zu integrieren die Übungseinheit mit Shavasana, der Endentspannung abzuschließen. Aber natürlich kannst du auch abwechselnd an einem Tag Yoga praktizieren und am nächsten Laufen. Ein komplexes Stundenbild nicht nur (aber auch) für Laufbegeisterte findest du hier.

Oder du „nimmst“ deine Übungen mit nach draußen und integrierst die Yogapraxis in das Laufprogramm.

Viele Yogaübungen kann man im Stehen praktizieren. Schaue einfach mal im Asana ABC, da stelle ich nach und nach alle wichtigen Yogaübungen vor.

Wichtig ist es erstmal, überhaupt anzufangen. Das Training muss zu dir und deinem Alltag passen!

 

Tief durchatmen

Gerade Laufanfänger werden merken, wie schnell einem die Puste ausgeht. Im Yoga praktizierst du verschiedenste Atemübungen und diese Techniken kannst du dir auch beim Laufen zu Nutze machen. Dein Sauerstoffvolumen wird dadurch kräftig angekurbelt, so dass du künftig einen langen Atem haben wirst :-).

Atemübung:
Lege dich auf den Rücken. Kopf und Wirbelsäule sind in einer gerade Linie. Lege dir bei Bedarf ein kleines Kissen unter den Nacken oder ein Bolster unter die Knie, um den unteren Rücken zu entlasten. Die Beine sind etwas auseinander, die Füße fallen locker nach außen. Die Hände legst du locker auf deinen Bauch. Und wenn sich alles wirklich stimmig anfühlt, schließe sanft deine Augen. Und dann atmest du durch die Nase ein und aus und vertiefst den Atem so, dass du deutlich spürst, wie sich mit der Einatmung die Bauchdecke wölbt und ausatmend fällt der Nabel wieder sanft zur Wirbelsäule. Versuche, den Atem so tief und gleichmäßig wie möglich durch dich durchstöhmen zu lassen und zahle gerne die Atemzüge – bis 10 und dann rückwärts zurück. Du kannst diese Übung auch gerne länger machen, aber gerade für den Anfang solltest du dir nicht zuviel vornehmen. Die tiefe Bauchatmung kannst du natürlich auch im Sitzen machen. Weitere Atemtechniken findest du im Yogazine in der Rubrik Yoga zum Mitmachen.

 

Mentales Training

Und last but not least hilft dir die Meditation bzw. mentales Training dabei, besser abzuschalten, den inneren Schweinehund auszutricksen und so die Laufleistung zu verbessern bzw. auch einfach am Ball zu bleiben. In dem Artikel Meditieren für Anfänger gibt es ein paar grundlegende Tipps und in der Rubrik Meditationen findest du verschiedene (geführte) Meditationen und Meditationstechniken. Hier hießt es, einfach mal ausprobieren und schauen, was dir guttut.

Durch die Meditation und das bewusste Innehalten lernst du dich deinen Körper besser kennen und weißt, wie du deine Ressourcen bestmöglich einsetzen kannst.

Und es wird dir auch schnell gelingen, den Kopf bei Laufen abzuschalten!

 

Als ich noch kein Yoga praktizierte, habe ich beim Laufen immer diesen ganzen Alltagsballast mit mir rumgeschleppt! Mittlerweile laufe ich (meistens) mit leichtem Gepäck und nutze das Lauftraining als Meditation!

Viel Freude und viel Erfolg!

 

Namasté !

 

 

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